Logwin Logistik | Erfolgreiche Logistik für bellaflora

Pflanzen-Ambiente für drinnen und draußen

Österreichs „Grüne Nummer 1“, die Gartencenter-Kette bellaflora, stellt ihre Logistik um. In enger Zusammenarbeit mit Logwin hat das Unternehmen ein neues Konzept zur Zentralbelieferung entwickelt. Schon seit 17 Jahren übernimmt der Logistiker vielfältige Aufgaben für bellaflora – von der Beschaffung aus Fernost über die Kommissionierung bis zur Entsorgung von Verpackungsmaterial.

Nicht jeder Gartenbesitzer ist mit einem grünen Daumen gesegnet. Mit den richtigen Utensilien ausgestattet kann sich aber auch der Amateurgärtner sein kleines Paradies schaffen. Die richtigen Produkte rund um den Garten gibt es bei bellaflora, Österreichs größter Gartenfachmarkt-Kette. Seit 1978 verkauft das Unternehmen in Österreich Pflanzen, Gartenzubehör und Dekoartikel. Schon 1994 transportierte der Logistiker die ersten Container für Österreichs „Grüne Nummer 1“. Derzeit befindet sich die Logistik für das Gartencenter im Umbruch: bellaflora stellt vom dezentralen System auf eine zentrale Belieferung der Filialen um. Zentral wird dann auch die neue Rolle von Logwin sein.

bellaflora – das heißt schöne Blume. Um diesem Namen gerecht zu werden, legt bellaflora bei lebenden Pflanzen Wert auf kurze Transportwege; die kommen von Gärtnereien oder Baumschulen im Umkreis der jeweiligen Filiale.

Logwin Logistik | bellaflora - Österreichs „Grüne Nummer 1“
bellaflora wurde 1978 gegründet und hat
seine Wurzeln in einem regional tätigen
Gärtnereibetrieb. Auch 33 Jahre nach
seiner Gründung fühlt sich das
Unternehmen dem Gedanken der Re -
gionalität verpflichtet. Heute betreibt
bellaflora 24 Gartencenter in sieben
Bundesländern Österreichs, beschäftigt
rund 500 Mitarbeiter und begrüßt
jährlich etwa 1,7 Millionen Kunden.
Das Sortiment umfasst rund 25.000
Artikel aus den Bereichen Garten,
Dekoration und Wohnambiente.

Gartenzubehör und Dekorationsartikel importiert bellaflora dagegen aus der ganzen Welt. Schon seit Beginn der Zusammenarbeit beschafft Logwin einen Teil dieser „Hartwaren“ aus Fernost, größtenteils aus China. Rund 100 Standardcontainer pro Jahr kommen per Schiff am Hamburger Hafen an, von dort geht es für Blumenübertöpfe, Korbwaren, Deko-Artikel oder Kunstpflanzen per Bahn weiter bis nach Linz. Bisher trafen diese Produkte erst im jeweiligen Gartencenter auf andere Waren, die bellaflora aus Polen, Dänemark, Italien, den Niederlanden oder auch Deutschland orderte.

Inländische und ausländische Lieferanten versorgten die Filialen dezentral – ein jeder fuhr mit seinem Lieferwagen bei den Gartenmärkten vor, um Gummistiefel oder Gießkannen auszuhändigen. Das ändert sich jetzt, denn die neue Logistik betrifft die gesamte Hartware. „Dank dieses Konzepts können wir unseren Warenfluss effizienter steuern und unseren Kunden so eine noch höhere Warenverfügbarkeit bieten“, sagt Mag. Nikolaus Thaller, Geschäftsführer von bellaflora.

Logwin Logistik | Value Added Services für bellaflora
Schon seit 17 Jahren übernimmt Logwin
vielfältige Aufgaben für bellaflora –
von der Beschaffung aus Fernost über
die Kommissionierung bis zur
Entsorgung von Verpackungsmaterial.

48 Stunden im Transitlager

Seit Juli 2011 fungiert Logwin als zentrale Drehscheibe für die Belieferung der bellaflora-Filialen: Der Logistiker übernimmt das Cross-Docking der Lieferanten von Hartware. Die Produkte kommen im Logwin-Lager in Linz an, von dort übernimmt der Logistiker die gebündelte Distribution. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll im Laufe des Geschäftsjahres 2012 abgeschlossen sein. Dann wird Logwin rund 900 Quadratmeter seiner Lagerfläche in Linz für die Produkte von bellaflora nutzen. In diesem Transitlager kommissionieren die Mitarbeiter alle eingehenden Waren innerhalb kurzer Zeit und liefern sie über das Logwin Retail-Netzwerk an die 24 Gartencenter aus. So befinden sich die Artikel im Schnitt nur 48 Stunden im Lager. Mit der Umstellung der Logistik ändert sich auch für Logwin die Lieferstruktur. „Bisher fand die Belieferung eher sporadisch, auftragsbezogen statt“, erklärt Dr. Michael Plakolb, Manager Sales and Key Account Management für Sales and Logistics Engineering im Geschäftsfeld Solutions bei Logwin. Kam bisher etwa einmal wöchentlich Ware für bellaflora am Logwin-Lager in Linz an, so erwartet der Logistiker für die Zukunft eine Lieferung pro Tag. Dementsprechend werden auch öfter Waren das Lager verlassen: „Für die Filialbelieferung wird es fixe Touren geben – einmal pro Woche in der Nebensaison, zwei Mal pro Woche in der Hauptsaison“, sagt Dr. Michael Plakolb. Er rechnet mit 6.500 ausgehenden Paletten pro Jahr, etwa sieben Vollzeitkräfte werden dann nur für bellaflora im Einsatz sein. Darüber hinaus ist für das nächste Jahr die Einführung von Radio Frequency Identification (RFID) geplant. Dann können die Transportboxen mit der Ware „verheiratet“ werden – durch die eindeutige Zuordnung von Sendung und Lademittel kann bellaflora jederzeit nachvollziehen, wo sich welche Ware gerade befindet.

Logwin Logistik | bellaflora ist mit „bellaflora biogarten“ führender Anbieter von Bio-Obst- und Gemüsepflanzen, Bio-Dünger und Bio-Pflanzenschutz
bellaflora war eines der ersten österreichischen
Unternehmen, das eine breite Palette von
Bio-Produkten führt.

Früher nur nützlich, heute auch schön

Blumentöpfe oder Gießkannen sind seit jeher Gebrauchsgegenstände. Im 21. Jahrhundert sind sie obendrein dekorativ: trendig, edel oder bunt, fügen sie sich perfekt in die Raumgestaltung ein. Daraus hat bellaflora eine neue Geschäftsidee entwickelt und die Produktwelt „ambiente“ mit exklusiven Dekorationen und ausgefallenen Geschenkideen eingeführt. Dieses neue Verkaufsmodell hat dazu beigetragen, dass auch für Logwin die Eingangsmengen an Produkten stetig gewachsen sind. „Es sind sicherlich einige Tausend Artikelgruppen, die wir für bellaflora importieren“, schätzt Dr. Michael Plakolb. Neben den bellaflora-Standardprodukten finden aber noch andere Artikel und Gegenstände Platz im Logwin-Lager. „Für Neueröffnungen, Umbauten oder Werbeaktionen wie etwa an Weihnachten benötigen wir immer wieder mal größere Lagerflächen“, sagt Mag. Nikolaus Thaller.

Doch die Arbeit von Logwin hört beim Warenumschlag nicht auf. Beispiel Kunstpflanzen: Sie treten ihre Reise aus Übersee in Einzelteilen an. Diese einzelnen Komponenten stecken Logwin-Mitarbeiter in Linz zusammen und topfen die Kunstpflanzen ein – erst dann sind die Artikel bereit für die Präsentation im Verkaufsregal. Darüber hinaus ist Logwin auch für die Etikettierung und die Entsorgung des Verpackungsmaterials der Produkte zuständig. Rund 500 bellaflora-Artikel bearbeitet Logwin bisher im Jahr. „Auch diese Zahl wird sich in Zukunft vervielfachen“, kündigt Dr. Michael Plakolb an. Mit der Unterstützung seines Logistikdienstleisters kann sich bellaflora weiterhin auf seine Kernkompetenzen konzentrieren: für schöne Gärten und ein geschmackvolles Zuhause in ganz Österreich sorgen – bei Profis und Amateuren.

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