Eiliges Ersatzteil auf hoher See

Transport für einen Schifffahrtskunden von Vorarlberg zur Yangtse-Mündung – das ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Doch wenn die Anforderungen „sehr kurzfristig“ und „sehr eilig“ lauten, ist das ein Fall für die Ship Parts Logistics-Spezialisten von Logwin.

Hamburg, 13. August 2009, 10 Uhr:

Stefanie, Exportmanagerin im Logwin-Luftfrachtbüro in Hamburg, nimmt den Hörer ab. Am anderen Ende der Leitung: Katrin von einer Reederei in Bremen. Ein Mehrzweck-Schwergutfrachter, benötigt dringend eine neue Welle für einen der zwei bordeigenen Schwerlastkräne. Die Herausforderung: Das Schiff befindet sich in Shanghai, das benötigte Teil in den österreichischen Alpen, und zwar in Nenzing. Hinzu kommt, dass das Schiff nur noch zwei Tage in Shanghai vor Anker liegen wird. Das Ersatzteil muss also unbedingt innerhalb von 24 Stunden eintreffen.

Feldkirch, 13. August 2009, 10:30 Uhr:

Stefanie hat die Koordination im Griff: Sie informiert sofort ihren Kollegen, Tobias , im österreichischen Feldkirch. Er arrangiert die kurzfristige Abholung des eiligen Transportstücks vom Lieferanten im 50 Kilometer entfernten Nenzing. Anschließend überprüfen Tobias und sein Team, ob die Ware luftfrachtgerecht verpackt ist und versehen die Sendung mit Luftfracht und Express-Labeln. Parallel dazu haben sie bereits die Transportdokumente vorbereitet.

Feldkirch, 13. August 2009, 15 Uhr:

Der Sondertransport startet von Feldkirch in Richtung Frankfurter Flughafen. Die Deadline für die Anlieferung ist um 20:05 Uhr – eigentlich Zeit genug für die 500 Kilometer lange Strecke. Doch dann: Stau auf der A 8 bei Stuttgart! Nichts geht mehr, der Zeitplan gerät ins Wanken.

Das Logwin-Team Hamburg ist im ständigen Kontakt mit dem Fahrer und der Lufthansa, die das Ersatzteil nach Shanghai fliegen soll. Sie veranlassen alles Nötige, da - mit die Sendung trotz Verspätung noch mit an Bord genommen werden kann.

Frankfurt, 13. August 2009, 21.50:

Der Transport erreicht fast zwei Stunden später als vorgesehen den Frankfurter Flughafen, die Lufthansa-Maschine steht dennoch bereit. Zwölf Stunden nach dem ersten Anruf in Österreich hebt der Flieger mit der sicher an Bord verstauten Welle Richtung Shanghai ab.

Shanghai, 14. August 2009, 15:20 Uhr:

Flug LH 732 landet pünktlich in Shanghai. Die im Vorfeld organisierte Zollabwicklung verläuft reibungslos, so dass die Crew des Schiffs die Sendung wenig später in Empfang nehmen kann! „Aufträge wie dieser sind für unser Ship Parts Logistics-Team Routine und doch immer etwas Besonderes“, sagt Stefanie. Unvorhergesehene Ereignisse spornen uns erst richtig an!“

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